Entdecke auf der tideabhängigen Insel Wangerooge feinsten Sandstrand und einen Ort ganz ohne Lärm und Fahrzeuge. Bekannt ist Wangerooge außerdem für seine Leuchttürme und seiner einzigartigen Inselbahn am Westanleger. Über die ganze Insel verteilte Sehenswürdigkeiten lassen keine Langeweile aufkommen. Welche das sind, erfährst du hier.

Erbaut wurde der "Alte Leuchtturm" auf Wangerooge nach der Neujahrsflut 1854/55 aus der Not heraus. Der ursprüngliche Leuchtturm im Westen war durch die Flut zu stark beschädigt worden und diente bis 1969 als wichtiger maritimer Orientierungspunkt an der ostfriesischen Nordseeküste. Die veraltete Technik und die Höhe von nur 39 Metern machten den "Alten Leuchtturm" zum Auslaufmodell. 

Nur durch den Einsatz eines engagierten Insulaners konnte das Gebäude vor dem Abriss bewahrt werden. Durch den darauffolgenden Aufkauf der Gemeinde (1 Deutsche Mark) und durch die starke Beteiligung unzähliger Insulaner, wurde dort das Heimatmuseum eingerichtet. Heute bekannt für seinen faszinierenden Ausblick, dient es ebenfalls als Standesamt.  

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Die Inselbahn gehört wie das Wattenmeer ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten der Insel Wangerooge. Erstmals 1897 in Betrieb genommen, befördert die Schmalspurbahn Gäste und Insulaner vom Westanleger bis zum Bahnhof auf Wangerooge. Dabei durchquert die Inselbahn mit stolzen 20 km/h die unter Naturschutz stehenden Salzwiesen. Stress und Hektik bleiben auf dem Festland!

Die Fahrtzeit vom Hafen bis zum in etwa 4 Kilometer entfernten Bahnhof beträgt ca. 15 Minuten und bietet genügend Zeit für unzählige Fotos. Die Inselbahn auf Wangerooge befördert neben Personen auch Güter wie z. B. Post, Lebensmittel und Holz. Betrieben wird diese von der Deutschen Bahn AG.

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Spiel und Spaß im Erlebnisbad Oase auf Wangerooge. Ganz gleich, ob bei "Schietwetter" oder an ruhigen Winter-Wochenenden. Das Meerwasser Erlebnisbad bietet neben einem Bewegungsbecken, Thalasso-Anwendungen und der beliebten Sauna, Erholung und Entspannung für jeden! Besonders beliebt sind die Aqua-Kurse und das Dampfbad mit Ruheraum.

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Als Nachfolger zum 1969 abgelösten "Alten Leuchtturm" im Dorfzentrum von Wangerooge, ist der "Neue Leuchtturm" heute noch in Betrieb. Zur Sicherung der Seeschifffahrtswege leitet das Leuchtfeuer den Seeverkehr durch die westlich und südlichen Untiefen des Wattenmeeres. Für die Öffentlichkeit gesperrt, ist der 67 Meter hohe Turm dennoch ein Zwischenstopp bei einer Tour in den Westen empfehlenswert.

 Dabei ist der Westturm (heutige Jugendherberge) die wahre Sehenswürdigkeit im Westen von Wangerooge. Entstanden ursprünglich im 14. Jahrhundert aus einer Kirche, wurde dieser im Laufe der Jahrhunderte mehrfach abgetragen und wieder erbaut und dabei in Richtung Osten versetzt. Der heute vorzufindende Westturm wurde erst 1932 erbaut und wird seitdem als Unterkunft für Urlauber genutzt.

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Ein Besuch im Nationalpark-Haus auf Wangerooge gehört zum Pflichtprogramm eines jeden Nordseeurlaubers. Hier findest du Informationen über die Bedeutung der Flora und Fauna im Wattenmeer. Ebenfalls ist die Ausstellung mit Touchscreens, einem Kino und einem Aquarium interaktiv gestaltet worden. 

Bevor es aber in das Nationalpark-Haus geht, begrüßt ein 12 Meter langes Pottwal-Skelett seine Gäste. Gestrandet Anfang 2016, wurde der Pottwal für 80.000 € aufwendig hergerichtet und ist seitdem eine Sehenswürdigkeit auf Wangerooge.

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Die grüne Oase der Insel Wangerooge. Der Kurpark, auch "Rosengarten" genannt, ist der Ruhe- und Erholungsort mitten des Dorfzentrums von Wangerooge. Eine Vielzahl von Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen und Genießen ein. Seinen Namen hat der Garten im Übrigen durch seine vielen, liebevoll gepflegten Rosenbeete. Hier finden in der Saison unterschiedliche Open-Air Veranstaltungen statt. Das Musikpavillon ist dabei der zentrale Dreh- und Angelpunkt im Rosengarten auf Wangerooge. Immer einen Besuch wert.

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Erbaut auf einer Düne, welche im Zweiten Weltkrieg als Bunkeranlage diente, ist das Café Pudding zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf Wangerooge geworden. Erstmals eröffnet nach dem Krieg 1949, liegt das Café am Ende der Zedeliusstraße als Hauptstraße des Inseldorfes und vor dem Hauptstrand der Insel. Bis 1859 wurde die Düner mit einer Bake als Seezeichen ausgestattet. 

Diese musste (vermutlich) aufgrund der folgenden Weltkriege weichen. Das Café Pudding auf Wangerooge erhielt seinen Namen durch das Sprichwort "Ich geh' mal um den Pudding". Welches soviel bedeutet wie "Ich lauf mal eine Runde um die Stranddüne". Heute umgangssprachlich als "süßester Treffpunkt der Insel" bezeichnet, ist es bekannt für seine einzigartigen Torten und kulinarischen Köstlichkeiten.

Interaktive Inselkarte